5 Quick Wins im Innovationsmanagement

Bei der Durchsicht der Testergebnisse unseres Innovations-Tests ist uns aufgefallen, dass die Ergebnisse durchweg noch nicht optimal sind und viele noch unzufrieden mit ihrem Innovationsmanagement sind. Ohne nun großartig die Schwächen zu beleuchten, möchten wir ein paar Tipps geben, wie man sich schnell und einfach verbessern kann. Die Devise lautet hier: „Keep it simple and easy“.

 

Kommunikation verbessern

  • Bereichsübergreifend sollten sich Mitarbeiter einmal im Monat mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen Mittagessen gehen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass beide Mitarbeiter möglichst aus „entfernten“ Bereichen kommen, um einen optimalen Wissensaustausch zu gewährleisten und einen möglichst heterogenen Informationsaustausch herbeizuführen.
  • Die abteilungsinterne Kommunikation sollte eher auf Standup-Meetings, als auf Emails basieren.
  • In Teams gibt es immer Mitglieder, die mehr oder weniger aktiv kommunizieren. Sorgen Sie mit Ihrer eigenen Verhaltensweise dafür, dass die eher introvertieren Teammitglieder sich äußern und sorgen Sie somit für einen verbesserten Informationsfluss.

Ideen aufschreiben & archivieren

  • Häufig hilft es bereits Ideen einfach aufzuschreiben und zentral zu sammeln. Viel zu oft verschwinden gute Ideen in der Versenkung, da man sich später nicht mehr an diese erinnert. Ebenso muss bedacht werden, dass gegebenenfalls aus einer ehemals schlechten Idee später eine gute wird.
  • Legen Sie hierfür eine Excel-Datei an und speichern Sie die Ideen mit Ideengeber, Kurz- und Langbeschreibung und Datum. Die Datei sollte zentral abgelegt sein, sodass jeder darauf Zugriff hat.

Brainstorming Workshops

Anreize einführen

  • Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Teammitgliedern kleine und zeitlich begrenzte Anreize zu schaffen. Dies können kleine Präsente, ein halber Tag Urlaub oder einfach die herausgehobene Nennung in der Mitarbeiterzeitschrift sein.
  • Wichtig hierbei ist der Wettkampf gegen andere. Erst, wenn der Anreiz auf die Top-Performer verknappt ist, wirkt die Incentivierung auf das ganze Team.
  • Möchte man noch etwas stärker motivieren, so kann man sowohl positive als auch negative Anreize schaffen. Beispielsweise darf der Gewinner eines Brainstorming Workshops einen halben Tag Urlaub nehmen, während der Verlierer die Arbeit zusätzlich übernehmen muss. Es ist jedoch Vorsicht geboten, dass hier keine Mitarbeiter, die generell schon benachteiligt sind oder sich so fühlen, weiter verloren werden und sich somit vom Team entfernen. Die Entscheidung über das richtige Anreizsystem sollte daher individuell vom Team-Leiter getroffen werden.

Denken wie ein Unternehmer

  • Absolute essentiell ist das unternehmerische Denken der Mitarbeiter. Hierzu gehören das frühzeitige Erkennen, die Analyse und Durchführung von neuen Handlungsoptionen.
  • Das unternehmerische Denken muss jedoch geschult werden. Hierzu eigenen sich hervorragend ein paar Berichte aktueller Startups. In diesen wird häufig beschrieben wie die jeweiligen Geschäftsführer mit Chancen umgehen und Risiken bewerten.
  • Die entsprechenden Anreizsysteme unterstützen natürlich das unternehmerische Denken. Stellen Sie sich immer die Fragen: „Welcher Anreiz besteht, die besten Ideen preiszugeben und sich nicht damit selbstständig zu machen? Würde ich genauso handeln?“
Veröffentlicht unter Allgemein

Schreibe einen Kommentar